Feldtag zu Untersaaten und Zwischenfrüchten in trockenen Zeiten

Praxis und Forschung berichten am 27. Oktober auf dem Demeterhof Lober in Braunsbach-Rückertsbronn.

Wie gelingt eine dauerhafte Bodenbedeckung auf trockenem Boden? Um diese Frage geht es bei einer Exkursion am Dienstag, 27. Oktober 2026, von 14 bis etwa 16 Uhr auf dem Demeterhof Lober in Braunsbach (Rückertsbronn 3). Landwirtinnen und Landwirte sowie Interessierte sind eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldungen sind erbeten an

Das Dürrejahr 2026 hat gezeigt, wie dringlich die Frage für den Ackerbau ist. Besonders in trockenen Jahren ist eine Bodenbedeckung essentiell gegen Erosion und Verdunstung und für die Wasserhaltefähigkeit des Bodens. Aber besonders in diesem Jahr war die Etablierung von Untersaaten und Zwischenfrüchten schwierig bis unmöglich. Die Veranstaltung zeigt, was 2026 in Praxis und Forschung funktioniert hat und was nicht.

Gastgeber Dietmar Lober bewirtschaftet einen Ackerbaubetrieb mit Schweinehaltung nach Demeter-Richtlinien und arbeitet seit vielen Jahren mit Untersaaten. Er berichtet, wie er das Trockenjahr erlebt und was sich auf seinem Betrieb bewährt hat. Sabine Kurz vom Institut für Angewandte Agrarforschung (IAAF) ergänzt den Praxisbericht mit Ergebnissen aus mehrjährigen Versuchen zu verschiedenen Untersaaten. Sie geht auch auf die Schwierigkeiten in diesem Jahr ein und darauf, was daraus für die kommenden Jahre folgt.

Der Feldtag findet im Rahmen des EIP-Projekts Biodiv-Schwein in Kooperation mit dem ÖkoNetzBW statt. Biodiv-Schwein wird mit Mitteln der Europäischen Union aus dem ELER und mit Mitteln des Landes Baden-Württemberg finanziert.

Auf einen Blick

  • Was: Feldtag „Untersaaten und Zwischenfrüchte in trockenen Zeiten – Erfahrung und Forschung“
  • Wann: Dienstag, 27.10.2026, 14:00 bis ca. 16:00 Uhr
  • Wo: Demeterhof Lober, Rückertsbronn 3, 74542 Braunsbach-Rückertsbronn
  • Kosten: keine
  • Anmeldung: erbeten an oekonetz-bw@ltz.bwl.de

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