Suche nach Lieblingsbäumen und deren Geschichten
Die Bodensee-Stiftung lädt die Radolfzeller Bürger*innen zur Zukunftsgrün-Stadtbaumkampagne ein.
Sie reinigen Luft, dämpfen Lärm, sind wertvoller Lebensraum, treue Begleiter über Generationen. Und sie leisten einen enormen Beitrag zur Klimawandelanpassung von Siedlungen: Bäume. Die Bodensee-Stiftung, eine Umweltschutzorganisation mit Sitz in Radolfzell, lädt die Bürgerinnen und Bürger der Stadt und den Ortsteilen ein, ihre Lieblingsbäume zu würdigen.

Gesucht werden ab sofort Bäume, zu denen eine besondere Verbindung besteht. Ob beeindruckende alte Linde, versteckter Apfelbaum oder markante Eiche: Mit jeder Einreichung können die Radolfzeller Baumfreundinnen und -freunde neben Informationen zu Art und Standort des Baums eine individuelle Geschichte erzählen, die sie mit dem Baum verbinden. „Sie können auch kreativ werden und die Perspektive des Baums einnehmen“, sagt Saskia Wolf von der Bodensee-Stiftung und ergänzt: „So ist zum Beispiel interessant, was den Baum besonders macht, was er erlebt hat und was er sich von den Menschen wünscht.“ Wichtig ist, dass die portraitierten Bäume im öffentlichen Raum stehen, egal ob in der Kernstadt oder in einem Teilort.
Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, „ihren“ Baum auf der Kampagnen-Website https://bluehbotschafter.eu/einreichung-baumportrait/ einzureichen. Aus den Einsendungen erstellt die Bodensee-Stiftung lebendige Baumporträts, die auf der digitalen Karte auf der Kampagnen-Website präsentiert werden. Einzelne Lieblingsbäume werden zusätzlich auf Instagram (projekt_zukunftsgruen) vorgestellt. Auf dem Instagram-Kanal wird die Kampagne von informativen Beiträgen und Rätseln begleitet. Auch sind Informationsveranstaltungen bzw. Exkursionen geplant. Die Stadtbaumkampagne möchte schließlich nicht nur informieren, sondern auch verbinden – Menschen mit Bäumen und miteinander.
Die Zukunftsgrün-Stadtbaumkampagne wird im Rahmen des Projekts “Zukunftsgrün – Biodiversität, Klimaschutz und Klimawandelanpassung gemeinsam denken!“ gefördert mit Mitteln des Interreg-Programms Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein.

















































