Projekt der Bodensee-Stiftung gewinnt wissenschaftlichen Posterwettbewerb

Fünf Personen stehen vor einer weißen Wand und lächeln in die Kamera. Die drei in der Mitte halten eine Urkunde in der Hand.
v. l.: Prof. Dr. Eberhard Hartung, Kathrin Ziegler, Dr. Michaela Theurl, Carolina Wackerhagen, Prof. Dr. Nicole Kemper (Copyright: KTBL)

Im Rahmen der KTBL-Tagung kamen vom 20. – 21. März Vertreter aus Wissenschaft, Beratung und Praxi sowie Politik zusammen, um sich über die Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft und Möglichkeiten zur Anpassung an den Klimawandel auszutauschen. Spätfröste, Starkniederschläge sowie langanhaltende Regen-, Hitze- und Dürreperioden treten häufiger und stärker auf. Sie führen zu erheblichen und teilweise existenzgefährdenden Ertrags- und Qualitätseinbußen in der Landwirtschaft und erfordern intelligente Anpassungsmaßnahmen. In hochkarätig besetzen Vorträgen wurden produktionstechnische Maßnahmen in Ackerbau und Tierhaltung, Optionen zur Absicherung gegen Ernteausfälle durch extreme Wetterereignisse und nicht zuletzt Gestaltungsspielräume in Handelsbeziehungen und politische Rahmenbedingungen vorgestellt und anschließend diskutiert.

Begleitet wurde die Fachtagung von einer wissenschaftlichen Posterausstellung, die 12 ausgewählte aktuelle Forschungsansätze und Projektergebnisse zum Tagungsthema vorstellte. Das Fachpublikum konnte sich nach einer Kurzpräsentation im Plenum durch die Autorinnen und Autoren und die anschließenden Posterausstellung ein Bild der Projekte und Forschungsansätze machen und ihren Favoriten wählen. Zum Ende der Veranstaltung fand die Auszeichnung statt. Das Team der Bodensee-Stiftung stellte auf ihrem Poster den im Rahmen des Projektes entwickelten Klimawandel-Check vor, mit dem die Stiftung 30 Pilotbetriebe auf ihre einzelbetriebliche Anfälligkeit gegenüber dem Klimawandel bewertet hat. Gemeinsam mit einem Expertengremium aus Praxis und Forschung sowie den Betriebsleitern wurden nachhaltige Anpassungsmaßnahmen empfohlen.

Mehr News