Streifzüge durch das Weitenried

Blick in eine Landschaft mit frischem Grün. In der Mitte führt ein wassergefüllter Graben durch das Bild.
Blick ins Weitenried. Copyright: Bodensee-Stiftung

Die Bodensee-Stiftung lädt ab Sonntag, 26. April, bis einschließlich 27. September an jedem letzten Sonntag im Monat zu rund eineinhalbstündigen Streifzügen durch das Weitenried ein.

Während der Sonntagsausflüge lernen die Teilnehmenden die Chancen einer Wiedervernässung des trockengelegten Moores für Klima, Natur und Mensch kennen und erfahren spannende Fakten zu diesem Lebensraum. Die Streifzüge beginnen immer um 10:30 Uhr. Der jeweilige Treffpunkt ist auf der Website der Bodensee-Stiftung (Veranstaltungskalender Startseite) ersichtlich.

Das Weitenried ist der größte Moorkörper in der Region.

„Wir freuen uns auf Entdeckungen im Gebiet wie auch über viele Fragen, Erzählungen über persönliche Erlebnisse im Weitenried und einen offenen Austausch der Anliegen der Gäste“, betont Volker Kromrey, Geschäftsführer der Bodensee-Stiftung.

Die Bodensee-Stiftung steht im Austausch u. a. mit den bewirtschaftenden Landwirt*innen, den Anliegergemeinden und den Landeigentümer*innen, um eine (teilweise) Wiedervernässung des Weitenrieds zu ermöglichen, die die Bedürfnisse aller Nutzergruppen berücksichtigt. Moore spielen im Klimaschutz eine entscheidende Rolle. Intakte Moore sind bedeutende CO2-Speicher. Trockengelegte Moore stoßen CO2 in sehr großer Menge aus (2818 Hektar Moorfläche im Landkreis Konstanz emittieren laut LUBW 78.000 Tonnen CO2-Äquivalente pro Jahr).

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