Fachtagung „Energiesysteme im Wandel – Chancen für die Region“

Gut gefüllter Veranstaltungssaal mit zahlreichen Teilnehmenden, die einer Präsentation folgen und sich untereinander austauschen.
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“Kommunen spielen eine Schlüsselrolle bei der Energiewende in Baden-Württemberg und in Deutschland.” erläuterte Jörg Dürr-Pucher, Präsident der Bodensee-Stiftung in seinem Eröffnungsstatement. “Hier, in den Kommunen, erreichen wir die Menschen, die bereit sind sich für mehr Klimaschutz zu engagieren und vor Ort kann auch die Kommune die Rahmenbedingungen mitgestalten den Ausbau von Erneuerbaren Energien weiter voranzubringen”, so Dürr-Pucher weiter. Daher standen nachahmenswerte praktische Beispiele zur Energiewende im Fokus der Tagung.

Das jüngst beschlossene Klimapaket der Bundesregierung kann nur als Aufforderung verstanden werden, selbst aktiv zu werden und einen Beitrag zur CO2-Reduktion zu leisten, waren sich die Gastgeberinnen und Gastgeber einig. Wünschenswert wäre ein erkennbarer Wille der Politik gewesen den Klimawandel zu bekämpfen und Maßnahmen, die in den verschiedenen Bereichen auch eine unmittelbare Wirkung entfalten können, aber das ist nicht der Fall. Dennoch sah Dürr-Pucher ermutigende Zeichen die Energiewende weiter voranzutreiben und den eingeschlagenen Weg weiterzugehen. “Die Friday-for-Future Bewegung wird nicht müde immer wieder mahnend Ergebnisse einzufordern”, so Dürr-Pucher “und das muss uns Motivation sein weiter für die Energiewende zu arbeiten und wo erforderlich auch für zu kämpfen!”, so Dürr-Pucher weiter.

Die Fachtagung demonstrierte mit Praxisbeispielen was bereits in Kommunen gelungen ist und lädt andere Kommunen und Akteure der Energiewende zur Nachahmung ein. Die Bodensee-Stiftung freut sich im kommenden Jahr vom 24. und 25. September 2020 wieder mit neuen Themen, Kommunen auf ihrem Weg zu mehr Klimaschutz zu unterstützen.

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