Kinder werden zu Gastgebern für Wildbienen, Schmetterlinge und Co

Kindern spielerisch die Bedeutung von bestäubenden Insekten nahebringen und sie dabei unterstützen, Lebensraum für die Tiere zu schaffen – das ist Ziel des Projekts „Flower Kids“. Auch in diesem Schuljahr kann die Bodensee-Stiftung Schulen oder Kinder- und Jugendeinrichtungen entsprechende Programmeinheiten anbieten. Das Besondere: Die Kinder lernen die Voraussetzungen für ein gutes Insektenleben nicht theoretisch, sondern im eigenen Tun kennen. So können sie gemeinsam Stauden anpflanzen, Samen für eine Blühfläche ausbringen und Nisthilfen erstellen. Dazu gehören Entdeckungsspiele, Basteln und Werkeln.
Die Kinder lernen so in der aktiven Umsetzung verschiedene Lebensräume, Wildkräuter und bestäubende Insekten (mit Fokus auf Wildbienen) kennen, und sie werden unterstützt, sich im eigenen Umfeld für biologische Vielfalt und Wildbienen zu engagieren. „Indem die Kinder etwas selbstständig erkunden und Zusammenhänge entdecken, verankern sich die Erkenntnisse in ihrem Bewusstsein“, sagt Saskia Wolf von der Bodensee-Stiftung. Die Expertin für Nachhaltigkeitsbildung hat Flower Kids zum Beispiel bereits im Kinderkulturzentrum Lollipop in Radolfzell und in der Garten AG der Beethovenschule Singen „ausgebildet“.

Zu Sehen sind 4 Kinder die auf dem Boden knien und helfen die Stauden zu pflanzen. Ganz links steht die Lehrerin.
Copyright: Bodensee-Stiftung

Das Programm umfasst in der ersten Jahreshälfte 2024 zehn bis zwölf Einheiten mit jeweils rund eineinhalbstündigem Programm, das gemeinsam mit der kooperierenden Einrichtung ausgeführt wird. Es richtet sich an Kinder im Alter von bis zu 13 Jahren mit einer Gruppengröße von zehn bis 15 Kindern. Für die Teilnahme ist Voraussetzung, dass die Einrichtungen das Material bereitstellen, eine zur Umgestaltung freie und vorbereitete Fläche vorhalten und die künftige Pflege der Fläche sicherstellen können. Das Projekt wird von der Baden-Württemberg Stiftung gefördert.

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