Blühende Untersaaten im Futterbau

Online-Veranstaltung am 26. Februar gibt Praxistipps und macht Mut zum Ausprobieren.

Blick von oben auf ein Weizenfeld. Zwischen den Reihen ist die Untersaat zu sehen.
Untersaat im Weizen. Copyright: Bodensee-Stiftung

Untersaaten bieten zahlreiche agrarökologische Vorteile: Sie verbessern die Bodenstruktur, fördern die Bodenfruchtbarkeit und wirken Erosion entgegen. Leguminosenreiche Untersaaten binden zudem Stickstoff, lockern die Fruchtfolge auf und bieten in der Blüte Nahrung für bestäubende Insekten. Trotz dieser und weiterer Vorteile werden Untersaaten noch nicht flächendeckend angebaut. Besonders flächenarme Betriebe fürchten Ertragseinbußen durch Licht- und Wasserkonkurrenz, die zu hohen Folgekosten führen können.

Die Bodensee-Stiftung lädt am Donnerstag, 26. Februar, von 16 bis 17:30 Uhr zur Online-Veranstaltung „Blühende Untersaaten im Futterbau“ ein. Die Veranstaltung wird Grundlagen und praktische Erfahrungen zum Thema vorstellen, um Landwirtinnen und Landwirte zu ermutigen, Untersaaten selbst auszuprobieren.

Das Programm:

  • Begrüßung durch das Projektteam der Bodensee-Stiftung
  • Susanne Wangert, Institut für Agrarökologie und Biodiversität (ifab): Fachvortrag „Weite-Reihe-Getreideanbau mit blühender Untersaat: Ergebnisse aus vier Jahren Erprobung im konventionellen Landbau
  • Martin Ebert, praktizierender Landwirt: Praxisbeitrag „Untersaaten im Ackerbau – praktische Erfahrungen“
  • Nach den Fachvorträgen bleibt ausreichend Raum für Diskussion und individuelle Fragen.

Die Veranstaltung wird im Rahmen des EIP-geförderten Projektes „Nachhaltigkeit und Biodiversität in der Schweinefütterung“ angeboten. Sie richtet sich nicht nur an Veredelungsbetriebe, sondern an alle, die am Thema (biodiversitätsfördernde) Untersaaten interessiert sind.

Der Einwahllink wird nach der Anmeldung zugesandt. Anmeldung unter https://eveeno.com/bluehende_untersaat_futterbau