Um die Wertschöpfungskette von der Schweinezucht bis zum Handel zu einer klimafreundlichen, tierwohlorientierten und wirtschaftlich zukunftsfähigen süddeutschen Schweinefleischerzeugung auszurichten, werden bestehende Daten und Wissen aus verschiedenen Projekten in Bayern und Baden-Württemberg gebündelt und für weitere Nutzer*innen aufbereitet.
Wie können Rest- und Nebenströme aus der ersten Verarbeitungsstufe von Lebensmitteln bioökonomisch genutzt werden? Geprüft wurden Hafer, Hopfen, Kirschen, Soja, Walnuss und Wein.
Schweinehaltende Betriebe stehen vor großen wirtschaftlichen Unsicherheiten. Dazu kommt ein zunehmend schlechtes Image der Schweinehaltung. Im Projekt werden die Nachhaltigkeitsleistungen der Betriebe bzw. Wege zur Optimierung sowie einer fairen Entlohnung dieser Leistungen erarbeitet.
Der Garten- und Landschaftsbau hat großen Einfluss auf die Gestaltung von öffentlichen und privaten Grünflächen. Um die Bedeutung biologischer Vielfalt in die Berufsbildung zu integrieren, werden im Projekt Unterrichtsmaterialien entwickelt.
Damit Kommunen einen Überblick zu den Potentialen einer nachhaltigen Wärmeversorgung bekommen und die Stellschrauben festlegen können, unterstützt die Bodensee-Stiftung und die Energieagentur der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg Kommunen bei dieser Aufgabe.
Für landwirtschaftliche Betriebe kann Bioökonomie eine nachhaltige und vielversprechende Einnahmequelle bieten. Das Projekt macht landwirtschaftlichen Nachwuchs auf Möglichkeiten aufmerksam und lädt zum Out-of-the-Box-Denken zu neuen Produktions- und Verarbeitungsrichtungen ein.
Die Gemeinsame Agrarpolitik der EU (GAP) ist das zentrale Instrument zur Gestaltung der Agrarlandschaft – mit großem Potenzial für mehr Biodiversität. Aber warum werden die Agrarumweltmaßnahmen nicht breit genug angenommen? Gemeinsam mit Landwirt*innen hat das Projekt Hemmnisse ergründet und Vorschläge für Verbesserungen entwickelt.
Errichtung von sechs Modellanlagen für Tafelobstplantagen, in denen Maßnahmen ergriffen werden, um die Biologische Vielfalt zu erhöhen bzw. zu erhalten.
Sektorkopplung auf Gemeindeebene: Als Entscheidungshilfe wurde für Stadtverwaltungen ein umfangreicher Instrumentenkoffer erarbeitet, der eine rasche Einschätzung der ökologischen und wirtschaftlichen Auswirkungen inkl. Abschätzung des Investitionsbedarfs ermöglicht.
Zur Erreichung der Klimaschutzziele muss die Wärmeversorgung umfassend umstrukturiert werden. Aus Sicht des Naturschutzes gilt es, die Umstellung der Wärmeversorgung auf effiziente Nutzung erneuerbarer Energien im Wärme- und Kältebereich möglichst naturverträglich zu gestalten.
Während die Verschmutzung von Ozeanen mit Plastik im öffentlichen Bewusstsein bekannt ist, wird das Mikroplastik-Vorkommen in Seen vernachlässigt. Das Projekt betrachtet Seen in Deutschland und Italien und berät Anrainer-Kommunen zur Reduzierung des Mikroplastik-Eintrags.
Im Mittelpunkt des Interreg-Projektes steht die Förderung von bürgerschaftlichem Engagement für blühende Landschaften: Im eigenen Garten, in der Kommune, in der Firma oder auch der Umweltbildung
Die Energiewende in der Hand von Bürger*innen: Für ihr Gelingen ist eine stärkere Teilhabe von Bürger*innen, die selbst zu “Prosumenten” werden, wünschenswert. Das Projekt betrachtet sozial innovative Unternehmensformen.
Die Reduktion von Ammoniak und Methanemissionen aus der Landwirtschaft durch bessere Umsetzung und Verbesserung der Gesetzgebungen, Struktur- und Kompetenzentwicklung und die Veränderung von Konsummuster.
Europaweit soll ein Verständnis dafür geschaffen werden, dass durch naturnahe Firmengelände Biodiversität auf lokaler Ebene geschützt und gefördert wird. Gleichzeitig kann das Arbeitsklima und das Wohlbefinden der Menschen verbessert werden.
Wenn sich mehr Bürger*innen an der Energeiwende beteiligen können, hat dies positive Effekte auf den Ausbau erneuerbarer Energien. Das Projekt zielt auf eine breite Akzeptanz in der Gesellschaft.
Lebensmittelhersteller und -handel haben zusammen mit der Landwirtschaft als wichtigster Zulieferer wesentlichen Einfluss auf die biologische Vielfalt. Das Projekt analysiert Biodiversitätskriterien in Standards und Labels der Lebensmittelbranche, erarbeitet und schult relevantes Personal.
Die Nutzung eines Klimawandel-Checks soll die Anfälligkeit landwirtschaftlicher Betriebe in Europa gegenüber dem Klimawandel reduzieren. Zudem sollen nachhaltige Anpassungsmaßnahmen verbreitet werden.
Das Gelingen der Energiewende ist für nachfolgende Generationen von großer Bedeutung. Es braucht dazu auch ihr Verständnis und ihre Mitarbeit. Hier lernen Grundschulkinder lernen spielerisch Energie und Klimaschutz in ihrer nahen Umgebung kennen.
TrIggering SustAinable Biogas Energy Communities through SociaL Innovation: Welchen Beitrag Biogas für eine zukünftige erneuerbare und nachhaltige Energiebereitstellung leisten kann, zeigt das europäische HORIZON 2020 Projekt.
Mit internationalen Partnern rund um den Bodensee und der Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Zielgruppen sollen wieder mehr Lebensräume und ein größeres Nahrungsangebot für bestäubende Insekten geschaffen werden.
Netzwerk für Artenvielfalt und Umweltbildung: Früher haben sich Kleingewässer immer wieder neu gebildet, heute ist ihr Wert für Mensch und Natur kaum bekannt. 9 Partner aus 3 Länder klären auf und renaturieren bzw. legen 60 Kleingewässer an.
Ein cleverer Ansatz für mehr Natur und mehr Funktion auf dem Firmengelände. Sechs Unternehmen gehen mit vorbildlichen Gestaltungen als Leuchttürme voran.
Das Projekt eröffnet Kindern mit und ohne Behinderung Möglichkeiten, Energie und Bioenergie aktiv kennenzulernen und ihre eigenen Erfahrungen einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.
Die Energieerzeugung aus Biomasse ist oftmals ökonomisch ineffizient und ökologisch unausgewogen. Das Projekt betrachtet die Nutzungsoptionen von Grünlandflächen.
Was bringt naturnahe Gestaltung? Wie stehen Kosten, Aufwand und „Ertrag“ zueinander? Welche Optionen für eine naturnahe Gestaltung gibt es? Das Projekt betrachtet naturnahe Gestaltung von Firmengeländen als Einstieg in das biodiversitätsfördernde Umweltmanagement.
Winzer*innen haben nicht nur mit ihrer Arbeit im Weinberg, sondern auch im Keller, im Vertrieb oder im Marketing Möglichkeiten, die eigene Biodiversitäts-Bilanz zu verbessern. Im Projekt wurden 30 ECOVIN-Mitgliedsunternehmen analysiert und zum Optimierungspotenzial beraten.
Der Verein AgroCO2ncept ist eine Initiative von Landwirt*innen aus dem Zürcher Weinland. 23 Landwirtschaftsbetriebe setzen sich zum Ziel, eine klimaschonende und ressourceneffiziente Landwirtschaft praktisch umzusetzen. Die Bodensee-Stiftung berechnet die Wirkung der umgesetzten Maßnahmen.
Unternehmen aller Branchen sind abhängig von Biodiversität und haben negative Wirkungen auf die biologische Vielfalt. Die Kampange motiviert und unterstützt Unternehmen, Biodiversität umfassend in das Unternehmensmanagement zu integrieren.
Mehr Klimaschutz in der Landwirtschaft: Analyse des Energieverbrauchs und der Treibhausgas-Emissionen von landwirtschatlichen Betrieben und Erstellung von Klimaschutz-Maßnahmenplänen.
Auch die Bodenseelandschaft macht Insekten zu schaffen. Sie finden gerade im Sommer nur noch schwer Nahrung und Lebensraum. Eine breite Allianz setzt Maßnahmen für einen blühenden Bodensee um und berät verschiedene Interessengruppen.
Die Bodenseeregion ist einer der 25 Gewinner des bundesweiten Wettbewerbs “Bioenergie-Regionen” des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV). Der Anteil von Bioenergie soll gesteigert werden, ohne dass die Landschaft ihren einzigarten Charakter verliert.
Die Vorarlbergerin Hildegard Breiner hat die Umweltschutzorganisation 29 Jahre mitgeprägt. Manfred Melchhammer folgt ihr als Vertreter des Österreichischen Naturschutzbundes in…
Präsentation bei der “Woche der Umwelt” am Amtssitz des Bundespräsidenten vermittelt viel Rückenwind, Motivation und ein erweitertes Netzwerk. „Nehmen Sie…