Biodiversität im Obstbau
Intensive Anbauformen wie der Tafelobstanbau können Biodiversität fördern. Nach der Erprobung auf Modellanlagen entstanden Bildungsmodule, die das Wissen in die Praxis bringen.

Für wen sind die Materialien geeignet?
Die Unterlagen richten sich in erster Linie an obstbauliche Fach- und Berufsschulen, können aber genauso von Beratungskräften, ausgebildeten Obstlandwirt*innen und Naturschutzverbänden genutzt werden – überall dort, wo Biodiversität im Anbau ein Thema ist oder werden soll.
Wie sind die Materialien aufgebaut?
Die Unterlagen bestehen aus einzelnen Lehreinheiten, die unabhängig voneinander eingesetzt oder frei miteinander kombiniert werden können. Jedes Modul beschreibt einen möglichen Ablauf – für den Unterricht oder für Exkursionen – inklusive Materialien, Methoden und weiterführenden Links. Die Einheiten lassen sich auch in bestehende Unterrichtskonzepte integrieren.
Hinweis: Viele weiterführende Informationen sind direkt als Links in den Lehrmodulen eingebettet – ergänzend zu den aufgeführten PDF-Dokumenten.
Die Bildungsmodule sind in 4 Bereiche kategorisiert:
Das Basismodul bietet eine Einführung in das Thema Biodiversität: mit grundlegenden Informationen, konkreten Fördermaßnahmen, einem Lehrmodul, einer PPT-Präsentation und Aufgaben – alles, was Studierende brauchen, um die Maßnahmen zu verstehen und im eigenen Betrieb umzusetzen.
Das Exkursionsangebot macht die Theorie aus dem Basis-Modul greifbar, wenn Maßnahmen vor Ort besichtigt und mit Betriebsleiter*innen besprochen werden. Das Lehrmodul begleitet einen solchen Besuch auf einer Modell-Anlage – mit Aktivitätselementen und Arbeitsaufträgen zur Vor- oder Nachbereitung.
Ein Obstbau-Video stellt das Projekt vor und begleitet einen der teilnehmenden Betriebe.
Im modularem Kursangebot lassen sich die einzelnen Themenbereiche aus dem Basis-Modul vertiefen – im Unterricht oder als Teil einer Exkursion. Themen sind u. a. Strukturen, Blühmischungen, naturnahe Bewässerungsteiche und bodenbrütende Wildbienen.
Die Lehrmodule sind im Projekt „Obstbau-Modellanlagen“ entstanden. Ziel des Projekts war es, landesweit sechs Erwerbs-Obstbau-Modellanlagen zu etablieren und diese zu Gunsten der Biodiversität zu optimieren. Das daraus resultierende Wissen wurde dann an obstbauliche und naturschutznahe Gruppen weitergegeben.

