NBS4Drought – Mit Kleingewässern gegen Dürren
Feuchtgebiete können als naturbasierte Lösungen Wasser speichern und dazu beitragen, die Folgen von Dürren zu mildern. Es fehlen jedoch evidenzbasierte Erkenntnisse über Kosten, Nutzen und Akzeptanz der Nutzung von Feuchtgebieten. NBS4Drought will diese Lücke schließen. Die Bodenseeregion ist eine von sieben Fallstudienregionen.
Projektziele
Aufzeigen des Beitrags und der Kosteneffizienz von Feuchtgebieten als naturbasierte Lösung für die Widerstandsfähigkeit gegenüber Dürren. Darüber hinaus werden Instrumente, Strategien und Praktiken für feuchtgebietsorientierte Wassermanagementstrategien entwickelt, um deren Nachahmung und Skalierbarkeit als wirksame NBS zu fördern.
Relevanz
Umsetzung
Um die Projektziele zu erreichen, werden sieben Showcases näher betrachtet, die verschiedene Feuchtgebiete umfassen,. Sie erstrecken sich über fünf verschiedene bioklimatische Zonen in Europa, darunter ein Feuchtgebietspark in Barcelona, Spanien – und ein Kleingewässerverbund in der Bodenseeregion. An diesen Standorten werden unterschiedliche Parameter wie Wasserqualität, Kohlenstoffbindung, Biodiversität sowie wirtschaftliche und soziale Aspekte erfasst und bewertet.
Diese Regionen werden in einem gemeinsamen Co-Creation- und Co-Development-Prozess untersucht, indem die lokalen Interessengruppen und Gemeinden einbezogen werden. Bürgerwissenschaftliche Initiativen und ein Multi-Stakeholder-Ansatz sind für das Projekt von zentraler Bedeutung und helfen Standorten in ganz Europa, Feuchtgebiete besser für das Wassermanagement zu nutzen.
Die Bodensee-Stiftung koordiniert die Untersuchungen des Kleingewässerverbunds am westlichen Bodensee. Die Kleingewässer unterscheiden sich in Größe, Tiefe und Bodenbeschaffenheit und bieten so ideale Bedingungen für verschiedene Forschungsaktivitäten. Ziel der Fallstudie am Bodensee sind wissenschaftlich fundierte Maßnahmenempfehlungen für den Erhalt der Kleingewässer und die Optimierung der Gebietskulisse hin zu einer klimanagepassten „Schwammlandschaft“ unter besonderer Berücksichtigung ökologischer Zusatzfunktionen, allen voran der Biodiversität.
In dem Projekt baut die Bodensee-Stiftung auf die Zusammenarbeit mit den lokalen Partnern Heinz-Sielmann-Stiftung, BUND Naturschutzzentrum Westlicher Hegau und Landschaftserhaltungsverband (LEV) Konstanz. Sie kümmern sich seit vielen Jahren um die Anlage und Unterhaltung der betrachteten Kleingewässer und bergen einen großen Wissens- und Erfahrungsschatz.

Ansprechperson

News zum Projekt
Projektpartner
- Aarhus Kommune (DK)
- Aarhus Universitet Denmark (Koordinator)
- Ajuntament de Granollers (ES)
- Biuro Urządzania Lasu i Geodezji Leśnej (PL)
- Brandenburgische Technische Universität Cottbus (D)
- Consiglio Nazionale Delle Ricerche (IT)
- Eifer Europäisches Institut für Energieforschung (D)
- European Science Communication Institute (ESCI), (D)
- Fundació Rivus (ES)
- Helmholtz-Zentrum Hereon GmbH (D)
- Iclei European Secretariat Gmbh (D)
- Institut municipal d’urbanisme (ES)
- IUCN Regional Office for Pan-Europe, Belgien
- Luke – Natural Resources Institute Finland
- Poleski Park Narodowy (PL), (Assoziierter Partner)
- Politecnico di Milano (IT)
- Samsø Kommune (DK)
- Samsø Landboforening (DK) (Assoziierter Partner)
- Szkoła Główna Gospodarstwa Wiejskiego (PL)
- Technische Universiteit Eindhoven (NL)
- Universität Graz (AT)
- Universitat Politècnica de Catalunya (ES)
- Uniwersytet Przyrodniczy w Lublinie (PL)








