CoAct – Integriertes Stadt-Land-Konzept zur Erzeugung von Aktivkohle und Energieträgern aus Restbiomassen (CoAct)
Sauberes Wasser mit nachwachsenden Rohstoffen: Das Forschungsprojekt CoAct zeigte am Beispiel Bodenseekreis die Machbarkeit auf – und ist dafür mit dem Innovationspreis Bioökonomie des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet worden.
Projektziele
CoAct verfolgte das Ziel, in Friedrichshafen und im Bodenseekreis verfügbare Restbiomassen in einen Energieträger und in Aktivkohle zu wandeln. Im Projekt wurden zudem innovativen Governance-Arrangements entwickelt, die Interessensausgleich und die dauerhafte Koordinierung der relevanten Stadt-Land-Akteure ermöglichen.
Relevanz
Umsetzung
Das Projekt hat in der Forschungs- und Entwicklungsphase zum einen die notwendigen technischen, ökonomischen, ökologischen und rechtlichen Wissensgrundlagen ermittelt, die der Entwicklung nachhaltiger CoAct-Verfahrensvarianten dienen. Zum anderen wurden die betroffenen Akteure, ihre Beziehungen und Interessen analysiert und innovative Strategien und Instrumente zur Gestaltung des Entscheidungs- und Umsetzungsprozesses für das CoAct-Verfahren entwickelt, der gemeinsam durch Stadt und Landkreis erfolgen soll.
In der zweiten Projektphase (Umsetzung und Verstetigung) wird das Projekt unter Rückgriff auf die Erkenntnisse der ersten Projektphase den Entscheidungsprozess für eine CoAct-Verfahrensvariante und die Erarbeitung des Realisierungskonzeptes durch die Gebietskörperschaften mit innovativen Instrumenten unterstützen, moderieren und begleiten.

Ansprechperson

Das Projekt für sauberes Wasser mit nachwachsenden Rohstoffen am Bodensee durchzuführen, Europas größtem Trinkwasserspeicher, hat eine besondere Bedeutung für uns.
Volker Kromrey, Projektleiter








