Luzerne – Einsatzpotenziale in der Schweinefütterung

Webinar am 19. März zur Produktion von hochwertigem Eiweißfutter aus Kleegras und Luzerne vermittelt Informationen aus Wissenschaft und Praxis.

Der Anbau von Luzerne bietet zahlreiche agrarökologische Vorteile. Während sie in der Rinderhaltung bereits vielfach als wertvolles Futtermittel eingesetzt wird, steht die Verwertung von Luzerne- oder Kleegras als Futtermittel in der Fütterung von Monogastriern wie den Schweinen noch in den Anfängen. Ein Webinar am Donnerstag, 19. März, 19 bis 21 Uhr, stellt Luzerne und Kleegras in der Schweinefütterung vor. Die Veranstaltung findet im Rahmen des EIP-Projektes Biodiv-Schwein – Nachhaltigkeit und Biodiversität in der Schweinefütterung statt. Im Projekt werden Erfahrungen im Einsatz von Luzerne in der Schweinefütterung gesammelt. Die Herausforderungen bei der Ernte und Aufbereitung sind noch groß. In diesem Webinar sollen daher aktuelle Praxiserfahrungen erläutert und ein Ausblick in die Zukunft gegeben werden. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Zum Programm:

Stefan Thurner und Jan Maxa von der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL Bayern): „Verfahren zur Produktion von hochwertigem Eiweißfutter aus Luzerne“
Lukas Schmidle, Universität Hohenheim: „Fermentation von Luzerne – Eine Möglichkeit zur Verbesserung des Futterwerts?“
Igor Herrmann, Landwirt: Erfahrungen mit Kleegras und Luzerne in der Schweinehaltung

Moderation: Sabine Sommer (Bodensee-Stiftung), Barbara Lutz und Sabrina Möbius (beide LSZ Boxberg)

Anmeldung und weitere Informationen

Die Luzerne kann Stickstoff aus der Luft binden, die Bodenstruktur und Bodenfruchtbarkeit verbessern und Erosion entgegenwirken. Sie hat positive Effekte auf die Biodiversität und ist insbesondere für biologisch wirtschaftende Betriebe ein wichtiges Glied in der Fruchtfolge. Gelingt ein praxistauglicher Einsatz hinsichtlich eines qualitativ hochwertigen Luzerne- und Klee-Futtermittels, kann sich der Anbau von Klee und Luzerne bei Schweine- und Geflügelbetrieben erhöhen – ein Gewinn für die Regionalität, Bodenfruchtbarkeit und Biodiversität.

Die Veranstaltung wird im Rahmen des EIP-geförderten Projektes „Nachhaltigkeit und Biodiversität in der Schweinefütterung“ und in Kooperation mit dem vom BMLEH geförderten Bundesprojekt „Netzwerk Fokus Tierwohl“ angeboten.