{"id":12837,"date":"2024-08-21T08:35:32","date_gmt":"2024-08-21T06:35:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bodensee-stiftung.org\/?p=12837"},"modified":"2024-08-15T14:35:59","modified_gmt":"2024-08-15T12:35:59","slug":"konferenz-mehr-biodiversitaet-in-der-lebensmittelbranche-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bodensee-stiftung.org\/en\/konferenz-mehr-biodiversitaet-in-der-lebensmittelbranche-2\/","title":{"rendered":"Konferenz: Mehr Biodiversit\u00e4t in der Lebensmittelbranche"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Konferenz \u201eBiodiversity in Food Supply Chains&#8221; im November in Berlin richtet sich an Entscheidungstr\u00e4ger*innen der Lebensmittelbranche sowie interessiertes Fachpublikum, die Teilnahme ist kostenlos. Die Veranstaltung wird durch Steffi Lemke und Cem \u00d6zdemir er\u00f6ffnet.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Den Schutz der Biodiversit\u00e4t effektiv in den Lieferketten verankern &#8211; wie dies mit gro\u00dfen Schritten gelingen kann, ist das Thema der europ\u00e4ischen Konferenz \u201eBiodiversity in Food Supply Chains\u201c, die vom <strong>13.-14. November 2024 in Berlin<\/strong> stattfinden wird.<em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.bodensee-stiftung.org\/wp-content\/uploads\/1000-500-Biodiversity-in-food-Supply-chains2.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-12730 size-medium\" src=\"https:\/\/www.bodensee-stiftung.org\/wp-content\/uploads\/1000-500-Biodiversity-in-food-Supply-chains2-300x150.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.bodensee-stiftung.org\/wp-content\/uploads\/1000-500-Biodiversity-in-food-Supply-chains2-300x150.png 300w, https:\/\/www.bodensee-stiftung.org\/wp-content\/uploads\/1000-500-Biodiversity-in-food-Supply-chains2-768x384.png 768w, https:\/\/www.bodensee-stiftung.org\/wp-content\/uploads\/1000-500-Biodiversity-in-food-Supply-chains2.png 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Zwei Tage lang werden rund 150 Expert*innen der Lebensmittelbranche \u00fcber M\u00f6glichkeiten sprechen, wie die biologische Vielfalt besser gesch\u00fctzt und der dramatische Biodiversit\u00e4tsverlust gestoppt werden kann. Dabei geht es um L\u00f6sungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr die gr\u00f6\u00dften Herausforderungen: die Beschaffung und die Lieferketten. Er\u00f6ffnet wird die Konferenz durch Bundesumweltministerin Steffi Lemke und Bundeslandwirtschaftsminister Cem \u00d6zdemir.<\/p>\n<p><strong>Biodiversit\u00e4tsschutz zum Erhalt unserer Wirtschaftsgrundlagen<\/strong><\/p>\n<p>\u201eBeim Schutz der Biodiversit\u00e4t geht es f\u00fcr uns alle neben der \u00dcbernahme von Verantwortung f\u00fcr unser globales \u00d6kosystem auch um den Erhalt der Wirtschaftsgrundlagen f\u00fcr die Landwirtschaft und die Lebensmittelbranche\u201c, sagt Peter Zens, Vorsitzender des Vereins \u201eFood for Biodiversity\u201c. Die Konferenz ist Teil des Projektes \u201eUnternehmen Biologische Vielfalt \u2013 UBi\u201c und wird vom Verein \u201eFood for Biodiversity e.V.\u201c organisiert und von der Bundesvereinigung der Deutschen Ern\u00e4hrungsindustrie (BVE) mitveranstaltet. Das Projekt UBi wird gef\u00f6rdert im Bundesprogramm Biologische Vielfalt vom Bundesamt f\u00fcr Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums f\u00fcr Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz.<\/p>\n<p><strong>Gemeinsame Initiative des Lebensmittelsektors<\/strong><\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund hat sich der im M\u00e4rz 2021 gegr\u00fcndete, gemeinn\u00fctzige Verein \u201eFood for Biodiversity\u201c das Ziel gesetzt, den Schutz der biologischen Vielfalt in der gesamten Lebensmittelbranche zu verbessern. Die ambitionierte Initiative bringt Akteure der Lebensmittelindustrie zusammen, um die Transformation der Lebensmittelbranche in nachhaltige und zukunftsf\u00e4hige Ern\u00e4hrungssysteme voranzubringen. Die Mitglieder des Vereins \u2013 Unternehmen, Standardorganisationen, Bio- und Umweltverb\u00e4nde, Anbau- und Lebensmittelverb\u00e4nde und Forschungsinstitute \u2013 setzen Pilotprojekte um, diskutieren Anreizprogramme f\u00fcr Landwirt*innen, machen Fortbildungen f\u00fcr Mitarbeiter*innen und erarbeiten wichtige Instrumente wie beispielsweise das <a href=\"https:\/\/food-biodiversity.de\/kriterienundtools\/#basis-set\">Basis-Set an Biodiversit\u00e4tskriterien<\/a> f\u00fcr die Lebensmittelerzeugung.<\/p>\n<p>Auf der Konferenz werden die gro\u00dfen Herausforderungen f\u00fcr die Lebensmittelbranche betrachtet: Risiken durch den Verlust der Biodiversit\u00e4t, versch\u00e4rfte gesetzliche Anforderungen, wie der Schritt von Pilotprojekten zur globalen Umsetzung gelingen kann oder wie Konsument*innen f\u00fcr das Thema sensibilisiert werden k\u00f6nnen. Diese und andere Themen werden im Rahmen von Vortr\u00e4gen, Arbeitsgruppen und Podiumsdiskussionen behandelt. Es werden Vertreter*innen von Lebensmittelunternehmen, Lieferanten, Standardorganisationen, Lebensmittelverb\u00e4nde, kritische Umweltorganisationen und staatliche Akteure teilnehmen.<\/p>\n<p>Weitere Informationen zur <a href=\"https:\/\/food-biodiversity.de\/en\/news\/european-conference-2024\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Konferenz auf der Website von \u201eFood for Biodiversity\u201c<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Biodiversit\u00e4tsverlust als eines der gr\u00f6\u00dften Risiken f\u00fcr Unternehmen<\/strong><\/p>\n<p>Der erste umfassende und evidenzbasierte Bericht des Weltbiodiversit\u00e4tsrats IPBES zum Zustand unserer \u00d6kosysteme aus dem Jahr 2019 geht davon aus, dass weltweit mehr als 75 Prozent der Landgebiete unseres Planeten erheblich degradiert sind, d.h. die Fl\u00e4chen sind verw\u00fcstet, verschmutzt, entwaldet oder zu landwirtschaftlichen Nutzfl\u00e4chen umgewandelt. Das hat negative Auswirkungen auf die biologische Vielfalt und auch den Lebensmittelsektor. Es wird daher bei der Konferenz nicht mehr um die Frage gehen, ob und warum der Lebensmittelsektor handeln muss, sondern wie wir schnelle und messbare Erfolge erreichen.\u00a0<\/p>\n<p>Der Weltbiodiversit\u00e4tsrat benennt eine Million Tier- und Pflanzenarten, die so stark bedroht sind, dass sie noch in diesem Jahrhundert aussterben k\u00f6nnten. Das w\u00e4re jede achte Art. Ein Risikobericht aus dem Jahr 2023 des renommierten World Economic Forums (WEF) listet den Biodiversit\u00e4tsverlust und den daraus drohenden Kollaps von \u00d6kosystemen als eines der gr\u00f6\u00dften Risiken der n\u00e4chsten zehn Jahre f\u00fcr unsere Gesellschaft und Unternehmen, da \u00d6kosystemleistungen &#8211; z.B. intakte Wasserhaushalte, fruchtbare B\u00f6den, Mikroklima, Best\u00e4ubung, Sortenvielfalt &#8211; f\u00fcr uns Menschen und die Lebensmittelbranche unverzichtbar und unersetzlich sind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Konferenz \u201eBiodiversity in Food Supply Chains&#8221; im November in Berlin richtet sich an Entscheidungstr\u00e4ger*innen der Lebensmittelbranche sowie interessiertes Fachpublikum, die Teilnahme ist kostenlos. 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