Streuobst verbindet – Genuss und Erlebnis in der Bodensee-Streuobstregion

Radelnd auf den Spuren des Streuobsts zur Entdeckung der Vielfalt des Streuobsts

Durch die Etablierung von Streuobstradwegen soll gemeinsam mit lokalen Gruppen und Institutionen der ökologische, kulturelle und wirtschaftliche Wert von Streuobstwiesen bei Einheimischen und Tourist*innen bekannt und erlebbar gemacht und gleichzeitig die Wertschöpfung aus der Streuobstbewirtschaftung gefördert werden.

Relevanz

Streuobstwiesen verschwinden vor allem, weil ihre Pflege wirtschaftlich nicht rentabel ist und das gesellschaftliche Bewusstsein für ihren Wert schwindet. Das Projekt setzt an beiden Hebeln an: Durch erlebbare Präsenz im Radtourismus steigt die Wertschätzung in der Bevölkerung; durch Vernetzung von Direktvermarktern, Gastronomie und Konsument*innen entstehen neue wirtschaftliche Anreize für Baumpflege und Flächenerhalt.

Umsetzung

Innerhalb der einjährigen Projektlaufzeit werden gemeinsam mit den verschiedenen Akteuren aus den Gemeinden des Bodenseekreises 3 bis 4 Radtouren erarbeitet, um die Radler*innen entlang von Streuobstflächen zu führen, ihnen den ökologischen und gesellschaftlichen Wert von Streuobst auf positive Weise näher zu bringen und ihnen Möglichkeiten zur Unterstützung der Streuobstregionen aufzuzeigen.
Dazu laden unterschiedlichste Angebote ein. Darüber hinaus werden weitere Akteure wie z.B. die Bio-Musterregion, Heinz-Sielmann-Stiftung und Tourismuseinrichtungen mit einbezogen, um Schnittstellen zu nutzen und deren Angebote und naturnahe Landschaftselemente in die Radwegrouten einzubeziehen.
Um eine nachhaltige Förderung des Streuobstanbaus im Rahmen der Vermarktung zu erzielen, sollen zum einen Produzenten von Streuobstprodukten vernetzt und damit in ihren Vermarktungsmöglichkeiten gestärkt werden. Zum anderen sollen neue Anbieter von Streuobstprodukten gewonnen und die Wertschöpfung aus Streuobst gesteigert werden.

  • HANDLUNGSFELD
    Landwirtschaft & Lebensmittel
  • PROJEKTGEBIET
    Bodenseekreis
  • LAUFZEIT
    10.2026 – 12.2027
  • ZIELGRUPPEN
    Einheimische und Touristen, Kommunen, Streuobstakteure

Ansprechperson

Sabine Sommer Projektleiterin

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Projektförderer

  • Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz

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