Vortrag und Diskussion zum Weltagrarbericht mit Benedikt Haerlin

Fast eine Milliarde Menschen hungern. Große Anbauflächen werden inzwischen für die Herstellung von Agrotreibstoffen genutzt.Unsere Milchbauern erhalten einen lächerlichen Preis für ihr Produkt. Eine deutsche Familie gibt gerade noch 13% ihres Einkommens für Lebensmittel aus. Wohin steuert unsere Landwirtschaft? Wie muss eine Landwirtschaft aussehen, die dem Klimaschutz gerecht wird? Wie erreichen wir, dass der ländliche Raum attraktiv bleibt? Wie können wir eine bäuerliche Landwirtschaft erhalten?

60 Staaten haben gemeinsam mit der Weltbank und der UNO zum ersten Mal von Wissenschaftlern einen „Weltagrarbericht“ erstellen lassen, der die Perspektiven einer zukunftsfähigen Landwirtschaft aufzeigen soll. Der Bericht enthält brisante Aussagen. „Ein weiter so darf es nicht geben!“ sagt Benedikt Haerlin von der „Zukunftsstiftung Landwirtschaft“ in Berlin. Er hat am Weltagrarbericht mitgearbeitet und wird uns die Ergebnisse aus erster Hand vorstellen.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen zu diesem Vortrags- und Diskussionsabend am 12. November, um 20 Uhr, im Bürgerzentrum „Adler Post“ in Stockach, Hauptstr. 7 - eine gemeinsame Veranstaltung vom BUND-Kreisverband Konstanz, der Global Marshall Plan Regionalgruppe Bodensee und der Regionalmarke Gutes vom See.

Benedikt Haerlin steht auch noch am 13. November, 10 Uhr, im Städt. Umweltamt Radolfzell, Fürstenbergstr. 1A zur Verfügung, um die Diskussion in einem kleineren Kreis zu vertiefen.

Wer mehr zum viel diskutierten, aber bisher von politischer Seite weitgehend ignorierten Weltagrarbericht erfahren möchte, kann hier eine ins Deutsche übersetzte und aufbereitete Version herunterladen oder als Buch bestellen