Filmtipp: Der stumme Frühling – vom langsamen Sterben der Bienen

Am kommenden Samstag, den 30. Mai 2009, zeigt das SWR-Fernsehen ab 18.15 Uhr den Film "Der stumme Frühling – vom langsamen Sterben der Bienen" von der Wissenschaftsjounalistin Dr. Karin Haug. Wenn eines der ältesten Haustiere ausstirbt, wird sich der Frühling verändern. Der Naturhaushalt hat sich längst auf die Honigbienen eingestellt. Sie bestäuben Blütenpflanzen und sind als fleißige Helfer unverzichtbar.

Etwa zehn Prozent der Lebensmittelproduktion geht auf die Bestäubung durch Bienen zurück. Doch die summenden Helfer sind in Gefahr: Sie werden immer kränker, werden vergiftet oder verhungern. Im Schwarzwald gehört praktisch zu jedem Hof ein Bienenhaus, auch auf dem Schönbachhof in St. Peter. Doch vier von fünf der dortigen Bienenvölker sind gestorben. Warum? Im Imkerverein ist das Bienensterben längst ein Thema: Insektizide in der Landwirtschaft oder ein Mais-Beizmittel? In England wurde nach den Erkenntnissen eines Freiburger Professors eine Biene gezüchtet. Diese Buckfastbiene ist inzwischen unter den Erwerbsimkern am meisten verbreitet, da sie offenbar weniger anfällig gegen Krankheiten ist. Doch auch sie ist keine Garantie, dass der Frühling nicht eines Tages stumm sein wird.

Projekte zu diesem Thema: