Sieger des Alb-Gold Ideenwettbewerbs: Zebras machen das Rennen!

Michael Schranner heißt der Sieger des Ideenwettbewerbs für einen Kurzfilm zum Thema Biodiversität, den der Trochtelfinger Nudelhersteller Alb-Gold ausgeschrieben hatte. Der Preis wurde am vergangenen Freitagabend in Tübingen im Rahmen der Nacht der Nachhaltigkeit verliehen.

Alle eingereichten Ideen haben ihren Charme, so lautete das Statement der Juryvorsitzenden Marion Hammerl zu Beginn der Preisverleihung im Kino Atelier. Die Präsidentin des Global Nature Funds hatte zuvor eine intensiven Diskussion mit den anwesenden Jurymitgliedern geführt, um den Sieger aus drei bereits im Vorfeld ausgewählten Konzepten zu ermitteln.

Im Manuskript „Einfalt statt Vielfalt" des Berliner Filmemachers Peter Wedel wurde in drei kurzen exemplarischen Situationen skizziert, wie wichtig „Vielfalt" für unser Leben ist. Eine Fusballmanschaft nur aus Torhütern oder ein Orchester lediglich mit Triangeln besetzt „funktionieren" nicht mehr, wenn die einzelnen Mitglieder der Gruppen ihrer individuellen Stärken und ihrer Unterschiedlichkeit beraubt werden.
Die beiden Studenten Hennig Liss und Jennifer Skarpil aus Köln und London machten in ihrem fiktiven Werbespot klar, wie wichtig Biodiversität nicht nur für den Feldhasen ist. Für den Feldhasen ist die Vielfalt der Nahrungsmittel und –quellen lebensnotwendig und die geht mehr und mehr verloren. Deshalb steht er in Deutschland mittlerweile auf der roten Liste der bedrohten Tierarten. Der Spot soll vor Augen führen, dass es den Menschen ähnlich ergehen könnte.

Ein Tierpark voller Zebras, so lautet die Vision des Stuttgarters Michael Schranner. Im Zebragehege findet ein Junge mit seinem Vater die schwarz weiß gestreiften Tiere. Also alles ganz normal, sollte der Betrachter denken. Keineswegs, denn auch im Gehege der Eisbären treibt auf einer Eisscholle ein Zebra und im großen Tunnel des Aquariums sieht man Zebras tauchen. Eine Welt ohne Vielfalt ist eine Welt der Eintönigkeit, eine Welt mit weniger Spaß so lautet die Aussage des Kurzclips, der von Schranner für das Internet konzipiert wurde.

Welche Bilder können die Menschen bewegen im Sinne der Biodiversität zu handeln? Dies war die zentrale Frage, die sich die Jury mit Marion Hammerl, Valentin Thurn (Filmemacher), Oliver Freidler (Mitglied der Geschäftsleitung bei Alb-Gold), Manfred Ladwig (SWR Umweltredakteur) und Yves-Alain Lambert (Filmakademie Baden-Württemberg) stellten. Das Zebra galoppierte am Ende an den beiden anderen Konzepten vorbei und sicherte sich den Sieg. Vor allem der kurze emotionale Weg von der Botschaft zum Inhalt – ohne um die Ecke denken zu müssen – begeisterte die Anwesenden. Ein Trost für die beiden anderen Finalisten war, dass auch sie mit 1000 Euro prämiert wurden. Das siegreiche Konzept wird jetzt im neuen Jahr realisiert und soll in unterschiedlichste Kanäle gestreut werden.

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