Konsum für gutes Klima

Always look on the bright side of life! Man kann böse Läden mit bösen Produkten boykottieren. Man kann aber auch gute Läden belohnen, z.B. in denen man ihnen per Aufruf via Facebook, twitter und all dem anderen modernen Kommunikationskram eine Horde kaufwilliger junger hipper Menschen in den Laden lotst. Und der Ladenbesitzer setzt dann einen vorher vereinbarten Anteil des Umsatzes in energiesparende und klimaschonenden Maßnahmen. Das nennt sich carrotmob und ist in Deutschland erstmalig in Berlin gelaufen. Andere Großstädte sind von den carrobmobbern in Vorbereitung, siehe Homepage www.carrobmobberlin.com.

Im Prinzip geht es folglich darum, strategischen Konsum in positive Bahnen zu lenken und damit die oft zitierte Macht des Verbrauchers tatsächlich zu nutzen. Wie nachhaltig das in Summe ist, wenn die Umsatzsteigerung durch Mehrkonsum von nicht nachhaltigen Produkten erfolgt, sollen andere ausrechnen. Die Idee ist gut und zumindest die Großstädte hoffentlich bald bereit dafür. Ob die Bodenseeregion das richtige Umfeld dafür bietet?

Wer`noch nicht verstanden hat, der findet hier einen weiteren Erklärungsversuch. Und klar es gibt bewegte Bilder dazu: 

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