Konstanzer Forscher veröffentlicht Artikel zur Seenuferrenaturierung

Die Ufer vieler mitteleuropäischer Seen stehen unter einem erheblichen Nutzungsdruck; weite Uferstrecken sind durch Auffüllungen, Uferbefestigungen, Einbauten oder Ausbaggerungen morphologisch so verändert, dass ihre Biotope und Biozönosen nicht mehr als naturnah gelten können. Eine Verbesserung des ökologischen Zustands kann durch eine Renaturierung morphologisch beeinträchtigter Uferabschnitte erreicht werden. Dieser Bericht stellt in knapper Form die Grundlagen und neue Ansätze der Seeuferrenaturierung dar und fasst die bisherigen Erfahrungen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Ost-Frankreich zusammen.

Der gesamte, von Wolfgang Ostendorp (Limnologisches Institut der Universität Konstanz u. Arbeitsgruppe Bodenseeufer (AGBU) e.V.) verfasste, 97 Seiten starke Forschungsbericht, kann über das Online-Publikationsportal der Universität Konstanz heruntergeladen werden.