Verunreinigungen im Genmais-Verbot?

Ich propagiere ja seit längerem, dass wir in der Bodensee-Stiftung und überhaupt im Naturschutz verstärkt eine Kultur des Feierns schaffen sollten. Soll heissen, bei Erfolgen auch mal Luft holen und sich freuen und nicht vor lauter Stress die schönen Momente verpassen. Das von Bundesministerin Aigner ausgesprochene Anbauverbot für den gentechnisch manipulierten Monsanto-Mais ist so ein Erfolgsmoment, das gebührend gefeiert werden sollte. Aber schon einen Tag später mischt sich warmer Orangensaft in den gut gekühlten Sekt.

Zurecht sollte man das Anbauverbot kritisch betrachten. Wie ernst ist es wirklich gemeint, wie juristisch haltbar ist es und wer achtet eigentlich auf die Einhaltung? Alles nur Wahlkampf?

Dazu empfehle ich die Pressemeldung vom Bündnis zum Schutz der Bienen vor Agro-Gentechnik (eine Initiative von mellifera e.V.).

 

 

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