Weiterbildung vor der Haustür

Manchmal habe ich den Eindruck bzw. die Hoffnung, dass die schlauen und innovativen Vorarlberger ihre guten Ideen nicht nur in die Tat umsetzen, sondern auch in den Rhein und in die Bregenzer Aach werfen, auf dass sie dann durch den Bodensee treiben und an allen Ufern bemerkt und nachgeahmt werden. Besonders viele gute Ideen im Sinne einer nachhaltigen Regionalentwicklung stammen traditionell aus dem Bregenzerwald. Da kann man jetzt nicht nur sehr schönen erholsamen Urlaub machen sondern sich Ende Mai auch fundiert weiterbilden.

Wer Rhön und Eifel als Regionalentwicklungs-Leuchttürme nicht mehr hören und sehen mag, der kann sich jetzt die erfrischenden und zukunftsfähigen Ideen aus dem Bregenzerwald vergegenwärtigen. Die Uni Kassel bietet vom 25. bis 29. Mai 2009 ihre Europäischen Sommerschule zum Thema "Die unternehmende Region - das Beispiel Bregenzerwald" an.

Die Exkursionen führen zu Bauern, die auf der Grundlage der Molke Kosmetik entwickeln, produzieren und vermarkten; zu Architekten, die neue Konzepte regionaler Architektur entworfen und realisiert haben; zu Tischlern und Metallbauern, die sich mit Möbeln und Innenarchitektur beschäftigen; zu Gastronomen, die Gastlichkeit als integrierte Dienstleistung verstehen ... Durch (wenige) Vorträge und Diskussionen fragt die Sommerschule danach, ob die Erfahrungen im Bregenzer Wald zu einem Konzept der "Unternehmenden Region" entwickelt werden können.

Alle weiteren Informationen gibt es hier.

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