Learning by doing!

Als ich vor gut acht Jahren bei der Bodensee-Stiftung anfing, habe ich im Traum nicht daran gedacht, dass ich von Berufs wegen noch mal Englisch lernen muss. Aber neben dem Austausch und gemeinsamen Aktivitäten im Living Lakes Netzwerk gewinnt bei uns in der Bodensee-Stiftung die Entwicklung und Umsetzung internationaler Projekte vor allem auf europäischer Ebene an Bedeutung. Und dazu sollte man leidlich gut Englisch sprechen können, sonst sitzt man schnell als stummer Fisch oder als zwar netter aber leider unverständlicher und mit den Händen fuchtelnder Kauz im Meeting.

Deshalb nehme ich zusammen mit einigen Kolleginnen und Kollegen von der Deutschen Umwelthilfe seit einigen Wochen einmal die Woche Englisch-Unterricht. Und die letzten drei Tage haben mir gezeigt, dass es schon was nützt. Denn Probieren geht über Studieren - oder wie der Engländer sagt: The proof of the pudding is in the eating.

Ich war zur Entwicklung eines INTERREG-IVb-Projekts in Chester in England (da wo der berühmte aber etwas langweilige Käse herkommt, südlich von Liverpool und Manchester). Ich habe mich beim Small-Talk wie auch im Meeting schon deutlich wohler gefühlt und entsprechend deutlich mehr und selbstbewusster Englisch gesprochen. Trotzdem musste ich vor allem bei den schnell sprechenden Engländern schon an und ab noch mal nachfragen...

Und so geht`s morgen früh mit einem ordentlichen Motivationsschub in die nächsten zwei Englisch-Stunden, denn The early bird catches the worm.

Comments

Post new comment

The content of this field is kept private and will not be shown publicly.
CAPTCHA
This question is for testing whether you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.
Fill in the blank