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Ja, genau - das Allerwichtigste ist hier GEDULD!
Wer unserer heimischen Flora und damit auch Fauna auf seinem Gelände Raum geben möchte, der braucht - mal ganz abgesehen von fachkundiger Beratung - in erster Linie nicht etwa Geld sondern Geduld.

Es kommt gar nicht selten vor, dass mir Menschen traurig erzählen, dass sie schon wiederholt versucht haben, in ihrem Garten eine Wildblumenwiese anzulegen, aber bisher damit immer erfolglos waren. Die mit Sehnsucht erwartete bunt blühende Artenvielfalt wollte sich einfach nicht einstellen.
Die Ursachen hierfür können vielfältig sein.
Fast immer aber ist durch regelmäßige Schröpfschnitte oder ähnliche einfache Maßnahmen die Situation zu retten.
So auch hier.
Die Ansaat musste aufgrund der Größe der Fläche auf den dort vorhandenen Mutterboden erfolgen. Unerwünschte gemeine Unkräuter, deren Samen im vorhandenen Boden versteckt über die Jahre hinweg ruhten, kamen durch die frische Bodenbearbeitung nun ebenfalls zum Keimen. Der Konkurrenzdruck für die gewollten aber zarten, heimischen Wildblumen und Wildkräuter wurde zu groß.

Häufig resignieren die Menschen an genau dieser Stelle. Alles wirkt nur wieder grün, sieht fast genauso aus wie zuvor...
Die Fläche bzw. die scheinbar mißlungene Ansaat einfach wieder aufzugeben, wäre aber ein Fehler und sehr schade.

GEDULD ist genau wie MUT und NEUGIER eine wichtige Zutat für Erfolg im Naturgarten.
Ich danke an dieser Stelle allen meinen Kunden für das mir entgegengebrachte Vertrauen!

Maria Stark
Naturnahe Gärten, Deggenhausertal im September 2012

 

 

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