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Ein herzliches Grüß Gott zum "Bodans-"See! Selbstverständlich ist der Tourismus dort seit mehr als beihnahe 60 Jahren ein ganz gewichtiger Wirtschaftsfaktor, den die verschiedenen wissenschaftlichen Analysen allerdings noch niemals auch nur annähernd erfassen konnten. Die vorhandenen oder vorgelegten statistischen Materialien sind und waren niemals exakt oder kömplett überprüfbar! Dass die "Erfolgsquote" im langjährigen Durchschnitt immer ansteigt, sollte allen im Tourismus Beschäftigten und/oder daran Verdienenden inzwischen doch wohl zu denken geben! Ich selbst beobachte und analysiere seit 1963 diesen verhängnisvollen Trend auch und vor allem als Geo-Wissenschaftler. Wie sehr die "Grenzen des Wachstums" inzwischen ebenfalls diese südliche Urlaubslandschaft erreicht haben und damit vor allem der Erholungsfaktor nicht nur schwindet, sondern zu kippen droht, müsste inzwischen allen Hell- und Einsichtigen klar sein. Meine zugegeben nur noch stichprobenartigen Exkursionen lassen mich im Sommer negativ und im Winter positiv erschrecken und erstaunen zugleich. Wenn die Kultur- und restliche Naturlandschaft weiterhin mit den Belastungsfaktoren drangsaliert wird wie in den letzten 20-30 Jahren, dann muss man kein Orakel von Delphi sein, um das Kippen des Landschaftsjuwels zu prophezeihen, was sich aus (anderen) ökologischen Fakten bereits im Jahre 1973 abzeichnete. Damals nahmen die politisch Verantwortlichen gigantische Geldmengen zur Hand, um gegenzusteuern, was heute wirtschaftlich nicht mehr möglich ist. Also ist es doch wohl goldrichtig und effektiv, ausschließlich diejenigen Ressourcen zu fördern oder zu unterstützen, welche als Basisfaktoren die Nachhaltigkeit und langfristige Wirksamkeit der Fremdenverkehrswirtschaft sichern oder sogar fördern. Die sehr alte indianische Weisheit dürfte zwar lange bekannt sein, aber keineswegs hinlänglich berücksichtigt werden, nach der unsere Natur und Umwelt niemals unser Eigentum ist, sondern uns von Kindesbeinen an lediglich geliehen wurde. Lasst uns daher niemals den Ast absägen, auf dem wir alle auch in der "Maien-, reichen oder linden Aue" sitzen!

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