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Ich möchte dem noch eine interessante Beobachtung vom Chapala-See, dem größten Süßwassersee Mexikos, hinzufügen. Dort bestreiten viele Familien am Seeufer ihren Lebensunterhalt mehr schlecht als recht mit der Fischerei. Am Chapala-See gibt es dazu große Populationen von Reihern und den noch hungrigeren Pelikanen. Doch diese Vögel werden dort einfach akzeptiert und nicht bejagt, vergrämt und abgeschossen. Und das obwohl die Familien dort wirklich von der Hand in den Mund leben und die Fischbestände rückläufig sind. Die dort erlebte Gelassenheit hat mich sehr beeindruckt und in der Meinung bestärkt, dass bei uns die Kormorane zu einem Problem aufgebauscht werden.

Wenn das jahrelange Abknallen von Kormoranen der Preis für den Erhalt der Äsche ist, dann bin ich vielmehr dafür, natürliche Dynamik zuzulassen. Verdrängt halt mal eine Art eine andere und es pegelt sich ein neues anderes Gleichgewicht ein. So macht das die Natur schon ganz lange.

 

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