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Hallo Herr Schulz,

Ist Ihnen das Herumgerate denn nicht langsam peinlich? Schauen sie doch mal was der >Glutz< zum Kormoran schreibt:
„Im Süden des Landes fehlen fischreiche Gewässer in genügender Zahl und Ausdehnung; soweit bekannt, haben Kormorane dort nie gehorstet.“
Woher wollen Sie dann wissen das er „Ausgerottet“ wurde, und auch noch die „Motivlage“ dazu kennen? Phantasie haben Sie ja – aber sollte ein Naturschützer nicht auch was von Ökologie verstehen?
Die Seen im Süden waren ursprünglich doch oligothroph und damit ohne größeren Fischbesatz, der für Kormorane eine Futterbasis sein könnte.
In Österreich war die nördlichste Kolonie in der Lobau bei Wien, in der Schweiz gilt der Kormoran heute als neuer Brutvogel.
Die wenigen Sichtungen des Kormorans in Süddeutschland lassen sich als Irrgäste (egal ob vom Carbo Carbo oder der südlicheren sinensis) erklären. Auch die sehr spärlichen fossilen Funde.
Den ganze 6 Knochen sind nicht zahlreich wie der NABU schreibt.

Sie schreiben: „Wirkungsvoller als das "Management" der Kormoranpopulation wäre aber sicherlich ein besserer Lebensraumschutz für Fische.“

Schauen Sie mal an die Helme die «Flusslandschaft des Jahres».Über 19 Millionen Euro wurden verbaut. Wehre wurden entfernt oder durch Fischtreppen ergänzt, alte Flussarme wieder angebunden oder Störsteine abgeladen, damit sich Fische ansiedeln. ...Das Resultat? Es gibt weniger Fische, weniger Fischarten als zu DDR-Zeiten, dank des Kormoranes.

Wo ist ein Beispiel dafür wie das klappt? Wäre das nicht eine Aktion für de n Jahresvogel 2010 gewesen?
Statt dessen wurde so etwas veröffentlicht:
„Schokoladenbraun sollte er sein, wenigstens von außen. Und innen? Mit Macadamiatrüffel und Mokka? Oder lieber mit Speck, Wacholder und Zwiebeln? Im ersten Fall präsentiert eine feine Bayreuther Confiserie den Kormoran als leckeres Pralinee. Im zweiten Fall kommt der Vogel gebraten daher.“

Und geklagt wurde vom NABU: „Auch der Rückgang der Äsche im Bodensee beruhe nicht auf dem Fressverhalten der Kormorane. Überdies hätten sich die Äschenbestände mittlerweile wieder erholt.“
JA was denn nun, ist denn nicht der Klimawandel an Rückgang der Äschenbestände schuld?
Nabu: Klimawandel schuld am Äschen-Sterben erklärt doch Siegfried Schuster im Namen des Naturschutzbundes Deuschland (Nabu) in seiner Presseerklärung.
Glückwunsch zum gewonnenen Prozess, aber bitte dann keine Wehklagen wenn die Kormorane an den Netzen der Fischer geschossen werden.

Lebensraumschutz für Fische – meinen Sie damit das Überspannen der Äschen Laichgewässer?
http://www.pijawetz.com/gewaesser-lizenzen/projekte/ueberspannung-salza-...

Werden anderswo immer wieder gern von Vogelfreunden zerstört:

„Vermutlich an den Weihnachtsfeiertagen wurde die Maßnahme von einer unbekannten Gruppe zerstört (die Schnur zerschnitten, die Weidezaunpfähle aus Metall teilweise ins Wasser geworfen). An mehreren Tagen hintereinander waren Gruppen von bis zu 30 Personen an dem Gewässer unterwegs, mit Fotoapparat, Kind und Kegel. Mit großer Aggression und den Äußerungen: Tierquäler! Vogelmörder! Wie kann man nur so etwas tun. usw. waren diese Personen bei Schnee und Kälte ohne Rücksicht auf die Winterruhe der Wildtiere in diesem schwer zugänglichem Gebiet - Bach auf und Bach ab - unterwegs.“

Max Fischer

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