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Hallo Patrick Trötschler,
warum findet man bei der „fundierte und schlaue Kampagne“ denn nicht auch solche Infos über den Kormoran:
Im baden-württembergischen Restrhein konnten Äschen und Bachforellen nur noch in Einzelexemplaren gefangen werden.
Von den vorzugsweise im freien Hauptstrom lebenden Arten Nase und Barbe fehlen die für
die Reproduktion wichtigen Altersklassen weitgehend oder vollständig. Mit einer solch
deutlichen Reduzierung der Bestandsgrößen geht zwangsläufig ein Rückgang an genetischer
Diversität einher.
An einer Reihe von Mittelgebirgsflüssen in Nordrhein-
Westfalen, wie z. B. Lippe, Ruhr und Wupper, haben parallel zur rasanten Zunahme der
Kormorane insbesondere die Äschenbestände starke Einbrüche zu verzeichnen.
In weiten Strecken Thüringer Fließgewässer ist die Populationsdichte der
Äsche deutlich unter das Niveau von vor 1990 gesunken Mit dem Totalverlust der Art in
vielen Gewässern aller drei Thüringer Flusseinzugsgebiete muss in nächster Zeit gerechnet
werden. Dramatisch ist nicht nur die Ausdünnung der Individuenzahl der Teilpopulationen,
sondern auch die Zerstörung der natürlichen Alterspyramide.

... und warum Löschen sie den Teil meiner Kommentare mit der Aufzählung einiger Schäden durch den Kormoran?

Max Fischer

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