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Guten Tag!

Die Argumente sind ja nun wirklich nicht die neuesten: "Er ist nicht von hier, es gibt zu viele, er frisst und die Fische weg." Wie schon oben gesagt, möchte ich mich auf bestimmte Debatten, die darin enden, dass Studie mit Gegenstudie beantwortet wird, nicht einlassen. Meines Wissens ist der Kormoran - bevor er ausgerottet wurde - durchaus in der Bodenseeregion belegt. Ausgerottet wurde er wohl mit ähnlicher Motivlage, die heute zu Forderungen nach einem "Management" führt. Wie oben schon gesagt, ist es das alte Lied: Die Vögel konkurrieren mit uns um den Fisch. Sie sagen: Katastrophe! Ich sage: Wir brauchen den Fisch heutzutage zum Überleben nicht mehr. Wirtschaftlich spielt die (Berufs-)Fischerei keine bedeutende Rolle mehr am Bodensee. Ich halte es zwar für wünschenswert, die Fischerei aus kulturellen Gründen zu erhalten, aber eine ganze Vogelart deshalb zu "managen", das halte ich für überzogen.

Argumente die sich auf den Schutz bestimmter Fischarten beziehen, kann ich schon eher nachvollziehen - gerade hier ist aber der schon genannte "Studie-Gegenstudie-Effekt" besonders ausgeprägt. Wirkungsvoller als das "Management" der Kormoranpopulation wäre aber sicherlich ein besserer Lebensraumschutz für Fische.

Aber können Sie sich das Geschrei, das dann anhebt, vorstellen? Dann konkurriert nämlich die Natur mit uns um Land... Wie der Kampf ausgeht wissen wir ja nur allzu gut.

PS: Zugegeben - meine Augen sind nicht die besten. 5.000 Kormorane erscheint mir aber doch grob übertrieben. Als Wintergäste mag das ja noch angehen, als Brutvögel sicher nicht.

 

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