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Hallo Sybille!

Schön zu sehen, dass Du unserem Blog folgst, bzw. hin und wieder unsere elektronische Heimat besuchst. Natürlich hast Du Recht, was die Sicherheit angeht und das ist ja auch das Argument der Atomkraftgegner: Angesichts der Tatsache, dass wir es bei der Atomkraft mit Weltuntergangsszenarien zu tun haben, ist eine auch noch so kleine Sicherheitslücke nicht tragbar.Spieltheoretisch gesprochen bin ich wohl kein "Risktaker".

Vor diesem Hintergrund ist es natürlich sehr gut verständlich, weshalb man solch ein AKW an die Grenze baut.  Wir haben das ja auch getan: Ich komme aus Lingen and er Ems. Eine Stadt mit sogar zwei AKWs, eines davon mittlerweile abgeschaltet. Und natürlich ist die Grenze nur 20km entfernt. Das ist die eigene Risikominimierung. Rationalität macht es dabei natürlich nicht besser: Ich halte es für moralisch auch nicht für vertretbar, wenn man auf diese Weise anderen Menschen das Risiko aufzwingt.

Ob man damit unterstellen kann, dass die Betreiber die Technologie ebenfalls für "nicht kontrollierbar" halten, weiß ich nicht...

Im Zusammenhang mit der Ausstellung finde ich es spannender zu sehen, was passiert, wenn es wirklich einmal dazu kommt, dass in einem ergebnisoffenen Verfahren der beste Endlagerstandort für den Müll gefunden wurde. Werden Umwelt- und Naturschutzverbände dann für diese Lösung eintreten? Denn sicher im Sinne von "auf alle Ewigkeit" gibt es auch hier nicht... da wird immer der "philosophische Rest" von Ungewissheit sein, der wichtig wird, wenn es um das Schicksal ganzer Landstriche geht... Und wie werden die Menschen vor Ort das sehen?

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