Ein Hektar Blumen statt Mais!

Im Frühjahr 2013 lässt die Bodensee-Stiftung auf einem Hektar eine Wildstauden-Mischung aussäen. Diese mehrjährige artenreiche Mischung ersetzt in den kommenden 5 Jahren einen Hektar Bioenergie-Mais. Zwei verschiedene Saatgutmischungen kommen auf je einem halben Hektar zum Einsatz, Veitshöchheimer Bienenweide von Saaten Zeller und Blühende Landschaft Süd von Rieger-Hofmann. Das Saatgut für diese Fläche wird von den jeweiligen Produzenten gespendet.

Auf der Fläche wachsen dann z.B. Wiesensalbei, Moschusmalve, Esparsette oder die Färberkamille. So entsteht ein arten- und blütenreicher Lebensraum für zahlreiche Tiere. Wildbienen, Hummeln, Schmetterlinge und Laufkäfer freuen sich über den 10.000 m2 großen Tisch mit einem abwechslungsreichen Nektar- und Pollenbuffet. Vögel und Fledermäuse freuen sich wiederum auf die zahlreichen Insekten als Energiehappen. Und die Biogasanlage auf dem Johannihof freut sich einmal im Jahr auf den energiereichen Aufwuchs, aus dem Strom und Wärme gewonnen und genutzt werden.

So werden Sie selbst ein Blütenbesucher!

Wir haben den Hektar in 1000 virtuelle Parzellen à 10 m2 unterteilt und für jede Parzelle 1 individuelles Zertifikat erstellt. Gegen eine Spende in Höhe von 5,- Euro je Zertifikat plus 1,- Euro Versandkostenpauschale schicken wir Ihnen gerne ein Zertifikat zu. Wenn Sie unsere Aktion unterstützen wollen, wenden Sie sich bitte an Vera Schulz (vera.schulz@bodensee-stiftung.org). Vielen Dank.

Familie Bucheli bewirtschaftet ihren Naturland-Betrieb in 3. Generation in Obergailingen am Oberrhein (Landkreis Konstanz) und stellt der Bodensee-Stiftung einen Hektar Ackerfläche zur Verfügung. Die Blühfläche befindet sich direkt am Radweg zwischen Gailingen und Bibermühle/Hemishofen (CH). Ca. 1 km östlich vom Strandbad Gailingen liegt der Johannihof mit seinem Hofladen, weitere 200 m östlich davon ist die Blühfläche.

Comments

Ich finde das eine sehr gute Idee!

Einfach mal austesten, wie es auch anderst gehen könnten.

Wobei ich eigentlich nichts gegen Maisanbau habe. Vielleicht wäre der aktuelle Futtermittel-Skandal gar nicht geschehen, wenn wir Mais aus der jeweiligen Region zur Tiernahrung verwenden würden.

Aber nein, wir kippen unseren heimischen Mais lieber in Biogas-Anlagen und kaufen uns dann aus anderen Ländern die Probleme ein.

So ganz clever finde ich das nicht.

Ich bin echt sehr gespannt, was uns sonst noch "kluges" einfällt, bis wir dann endlich mal klüger geworden sind.

Es grüßt herzlich aus dem Deggenhausertal

 

Adolf Stecher

 

 

Fantastische Idee! In die Schweiz ist es leider anders. Viel Glück! Anton DieBlumen

Ich bin sehr Erfreut so etwas zu hören! Ich finde es sehr wichtig, dass die Blumen mehr wertgeschätzt werden und dass auf solche Probleme weiterhin aufmerksam gemacht wird, Respekt an Familie Brucheri! Außerdem sind Blumen doch viel schöner anzusehen als Mais..

Beste Grüße vom Team von Hochzeitsfloristik Dortmund

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