Kampf, Krampf und ganz viel Spaß

Hurra, unser Bodensee-Naturschutz-Team "Wir retten den Muskel-Kater!" ist beim 6. Bodensee-Megathlon ins Ziel gekommen. Und das gar nicht mal schlecht. Immerhin sind wir in der Kategorie Mixed-Team unter 223 Mannschaften auf Platz 78 gelandet! Da waren wir selber etwas baff und haben uns natürlich riesig gefreut: Der Naturschutz unter den besten 35%. Und in der Firmenwertung waren wir sogar auf Rang 36 (von 91 Firmenteams).

Annette Spangenberg von Euronatur sprang morgens um 8 Uhr mit ca. 500 anderen Megathlon-Teilnehmern in das 20° C kalte Wasser und schwamm die 2,5 Kilometer im Untersee in einer klasse Zeit von etwas mehr als einer Stunde und war damit nur schlappe 25 Sekunden hinter dem Präsidenten der Bodensee-Stiftung, der als Ungetreuer ja unbedingt für ein anderes Team an den Start gehen wollte. Originalton Annette "Die ersten tausend Meter waren die Hölle". Für den Rest unseres Teams wäre wohl jeder einzelne Schwimm-Meter die Hölle gewesen (Ausnahme unser Multi-Talent Volker).

Volker Kromrey von der Bodensee-Stiftung raste dann mit den Inline-Skates über die 25km-Strecke nach Worblingen und zurück und blieb deutlich unter einer Stunde. Dann machte ich mich auf die 55km-Rennrad-Runde mit satten 640 Höhenmetern und kam nach einer Stunde und 49 Minuten ins Ziel - trotz zwischenzeitlich krampfender Waden und einem kleinen Stop wegen abgesprungener Kette über 10 Minuten schneller als ich mir vorgenommen hatte. Ich war erledigt aber sehr zufrieden.

Udo Gattenlöhner vom GNF ging dann mit dem Mountainbike auf die Strecke an den Schienerberg und den Hardberg (35 km und knapp 400 Höhenmeter), hatte ebenfalls mit krampfenden Waden zu kämpfen und kam nach tollen 1:23 h zurück in die Wechselzone. Unser Schlußläufer Kai-Steffen Frank vom BUND zeigte dann auf den 11,5 Kilometern bei sengender Mittagssonne ganz großen Sport, war nach 48 Minuten zurück und machte damit noch mal über 25 Plätze gut. Wir waren echt von den Socken!

Jubelnd liefen wir gemeinsam ins Ziel mit einer Gesamtzeit von 6 Stunden und 27 Sekunden. Damit sind auch die Ziele fürs nächste Jahr klar und trotzdem nicht zu ehrgeizig. Erstens wollen wir wieder mitmachen und zweitens wollen  wir eine FÜNF vorne in der Gesamtzeit. Insgesamt hat es uns allen viel Spaß gemacht und es war klasse dass wir es geschafft haben, ein Team aus vier Naturschutzorganisationen zu bilden, die allesamt in Radolfzell ansässig sind und auf der lokalen über die regionale bis hin zur europäischen und weltweiten Ebene für den Naturschutz aktiv sind.

Danke für alle Anfeuerungen auf der Strecke. Unser Fan-Club hat aber noch Luft nach oben und wir einige Ideen dazu:

  • Wir wollen unsere Namen auf der Strecke lesen, natürlich mit umweltfreundlichen Farben auf Wasserbasis.
  • Wir wollen Lärm mit Kuhglocken von Weiderindern aus Naturschutzgebieten.
  • Wir wollen eine Menschenkette entlang der Strecke für umweltfreundliche Mobiliät.
  • Und Udo und ich wünschen uns Waden-Massagen.

Weitere Fotos von uns gibt es auf der Südkurier-Homepage:

Unser Wechsel von Patrick zu Udo und Udo kurz bevor es losgeht. Und unser gemeinsamer Zieljubel!

 

Kommentare

Hallo liebe Naturschützer,

starke Leistung, weiter so! :)

Viele Grüße -

Hilke Patzwall/VAUDE Umwelt-Team

ps - VAUDE EMAS Nachhaltigkeitsbericht 2010 online: http://www.vaude.com/download/Nachhaltigkeitsbericht.pdf

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