Guerilla-Gärtner: Florale Anarchie und Samenbomben
Eigentlich ist es doch bürgerschaftliches Engagement, wenn man fades und vielfaltloses öffentliches Grün in öffentliches Bunt verwandelt, oder? Darum stelle ich heute mal das Guerilla-Gärtnern vor. Guerilla-Gärtner streuen Samen auf öffentlichen Flächen aus oder bauen dort gar Gemüse an. Schwer zugänglichen Flächen kommt man auch bei - indem man Samenbomben baut und dann über den Zaun wirft. Manch einer spricht bei dieser floralen Anarchie auch von Blumen-Graffity, das den besiedelten Raum verschönert. Und es sind Zeichen gegen Pestizideinsatz und Asphalt- und Betonwüsten in Städten und Dörfern. Ich bin auch schon am kucken, morgens auf dem Weg zum Kindergarten, wo denn ein wenig Blumenwiese und Malven in Radolfzell wachsen könnten ...
Wer mehr zur Bewegung des Guerilla-Gärtnerns wissen will, dem empfehle ich diese Internetseiten
www.maurice-maggi.ch (Maurice Maggi, ein Aktivist im nahen Zürich), hier auch ein Radiobeitrag auf DRS1 über ihn.
Und wer es lieber international hat: www.guerrillagardening.org
Außerdem gibt es diverse Videos auf youtube, z.B. das hier mit Maurice Maggi und Richard Reynolds:


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