Bildung + Promotion = Gschmäckle?

Die vhs Konstanz-Singen präsentiert gemeinsam mit BioLAGO die Vortragsreihe „Biowissenschaften heute". Dabei wird die Gentechnologie aus „verschiedenen Blickwinkeln" betrachtet", was sehr löblich ist. Dann kriegt das Ganze aus meiner Sicht aber eine etwas schräge Note.

Grund ist das Pressezitat von BioLAGO-Geschäftsführer Andreas Baur: „Die Veranstaltungen bieten eine optimale Gelegenheit, sich zur Gentechnik eine eigene Meinung zu bilden und eventuell vorhandene Ängste abzubauen". Klar, das wäre an Herrn Baurs Stelle auch meine Absicht wenn ich eine so offene Bildungsreihe unterstütze. Ich möchte hiermit meiner Hoffnung Ausdruck verleihen, dass die Themen und Referenten aber auch so offen gewählt sind, dass zumindest die Möglichkeit besteht, dass eventuell vorhandene Ängste speziell gegenüber der Grünen Gentechnik auch bestätigt werden könnten. Da zähle ich u.a. auf Dr. Rosenkranz aus Hohenheim.

Gestern Abend fand zum Auftakt der Reihe ein Vortrag eines Züricher Professors zum Thema „Gentechnologische Erfolge in der Pflanzenwelt" statt.  (Ich war nicht da, weil ich momentan mit zwei kleinen Kindern und einer berufstätigen Frau Abendveranstaltungen nicht schaffe.) Für die nächste Veranstaltungsreihe wäre ja dann ein Vortrag zum Thema „Gentechnologische Misserfolge in der Pflanzenwelt" nur folgerichtig. Als Referenten schlage ich die Autoren der BÖLW-Studie „Schadensbericht Gentechnik" vor: Christoph Then und Antje Lorch.

Das Foto stammt aus einer Greenpeace-Kampagne zur Grünen Gentechnik.

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